• Was ist Pro Tropenholz? Pro Tropenholz ist eine Interessengemeinschaft von langjährig tätigen Holzimporteuren und Händlern.

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  • Tropenholz-handel Der legale internationale Holzhandel ist nicht für die Zerstörung der wichtigen Tropenwälder verantwortlich.

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  • Tropenholz-boykott Ein Boykott rettet keine Waldflächen.

    Tropenholz-boykott

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  • Schutz der Tropenwälder Eine wirtschaftliche Nutzung der wertvollen Ressource ermöglicht den Schutz des Ökosystems als Ganzes.

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  • Nachhaltige Holzwirtschaft Von einer nachhaltigen Nutzung und Bewirtschaftung der Wälder profitieren auch die Menschen vor Ort.

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Wie kann der illegale Holzeinschlag bekämpft werden?

Der illegale Holzeinschlag und der Handel mit illegalem Holz sind ein maßgeblicher Faktor bei der Tropenwaldzerstörung und haben als solcher zweifellos soziale, ökologische wie auch ökonomische Schäden zur Folge. Umso wichtiger sind daher Kontrollmechanismen und Verordnungen, die dem illegalen Einschlag entgegenwirken. Der in 2003 von der EU auferlegte FLEGT-Aktionsplan (Forest Law Enforcement, Governance and Trade) setzt auf der Angebots- und auf der Nachfrageseite an. Er beinhaltet zum Beispiel Maßnahmen wie den Kapazitätenaufbau in den Holz produzierenden Ländern, um den illegalen Holzeinschlag anzugehen und gleichzeitig den Handel mit illegalem Holz zu erschweren. Die beiden Kernstücke des Aktionsplans bilden das Freiwilligen Partnerschaftsabkommen (FPA) und die EU-Handelsverordnung (EUTR).

EU-Partnerschaftsabkommen gegen illegalen Holzeinschlag

Die freiwilligen, bilateralen EU-Partnerschaftsabkommen sind Vereinbarungen zwischen den Erzeugerländern (FLEGT-Partnerländer) und der EU. Im Kampf gegen illegales Holz kommen beide Parteien darin überein zu überprüfen, dass nur legal produziertes Holz in die EU exportiert wird. So richten die Partnerländer beispielsweise Genehmigungs- und Lizenzsysteme ein, um die Legalität der ausgeführten Holzprodukte zu gewährleisten. Solche Abkommen bestehen bereits mit Ghana, der Republik Kamerun, der Republik Kongo, der Zentralafrikanischen Republik, Liberia und Indonesien; entsprechende Verhandlungen werden derzeit mit neun weiteren Ländern geführt. Von den genannten Partnerländern darf bisher allerdings ausschließlich Indonesien auch in der Praxis FLEGT-geprüftes Holz exportieren, da die anderen Länder derzeit noch nicht alle Voraussetzungen erfüllen. Daher stellt das FLEGT zwar eine wichtige Maßnahme auf der Angebotsseite dar, die allerdings in der Umsetzung noch an den Anfängen steht.

Als wichtige Ergänzung zu den langwierigen, komplexen Verhandlungen mit FLEGT-Partnerländern ist im März 2013 die EU-Holzhandels-Verordnung in Kraft getreten und mit ihr eine wichtige Maßnahme zur Bekämpfung des illegalen Holzeinschlags auf der Nachfrageseite. Diese Verordnung verbietet es, Holzerzeugnisse aus illegalem Einschlag innerhalb der EU in Verkehr zu bringen. Durch Angabe von Art und Herkunft muss nachgewiesen werden können, dass das Holz aus legalen Quellen stammt.

Washingtoner Artenschutzabkommen speziell für gefährdete Arten

Im Jahr 1973 wurde das Washingtoner Artenschutzabkommen (CITES) beschlossen, welches durch seine fast weltweite Gültigkeit und rechtlich bindenden Instrumente als besonders effektiv gilt. Anders als bei FLEGT und EUTR beziehen sich die Kontrollmechanismen dieses Abkommens ausschließlich auf die von Cites geschützten Holzarten und tragen somit insbesondere dazu bei, illegalen Handel mit geschützten Holzarten zu verhindern.

Verordnungen zum Kampf gegen illegalen Holzeinschlag außerhalb Europas

Auch außerhalb Europas wird der illegale Holzeinschlag mittlerweile mithilfe von Verordnungen bekämpft. So hat beispielsweise die USA im Jahre 2008 den sogenannten „Lacey Act“ verabschiedet, der die Einfuhr von Holzerzeugnissen aus illegalem Einschlag verbietet und damit den Grundsätzen der EU-Holzhandels-Verordnung entspricht. Ein solches Verbot wurde auch in Australien unter der „Illegal Logging Prohibition Bill 2012“ verabschiedet.

Mehr Informationen zu FLEGT finden Sie hier

Mehr Informationen zu EUTR, Lacey Act und Illegal Logging Prohibition Bill 2012 finden Sie hier (englische Seite)

 


Mehr unter: Wie kann man legales von illegalem Holz unterscheiden?

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